Opera – mein Tor zum Web!

Der erste Eintrag sollte unbedingt dem Opera-Browser gewidmet sein, das war mir ein besonderes Anliegen. Toll, wenn man sein eigener Redakteur ist…Lange Zeit war ich mit dem Firefox unterwegs, aber mit keinem anderen Browser surft es sich derart bequem, schnell und absturzbefreit wie mit dem Opera.  Und vor allem: wenn man es mal wieder eilig hat und es sind einige Apps installiert lauert nicht die Gefahr einer nervtötenden Update-Session – der entscheidende Grund, welcher mich vom Firefox wegbewegt hat.

Eine standardmäßig integrierte Funktion ist jedoch Fluch und Segen zugleich: Stichwort Mausgesten.

Segen, wenn man am eigenen PC oder Notebook sitzt und frei im Raum navigieren kann, Fluch sobald man auf einem fremden Rechner (ohne Opera) ausweichen muss und sich dann wieder hakelig, grobmotorisch und zeitaufwändig – obwohl das Ganze nur im Millisekundenbereich liegt – der vorgesetzten Navigationsschaltflächen bedienen muss.

Ich könnte noch ewig weiter von den vielen Bedienkomfort erhöhenden Funktionen wie Speed Dial, Tab Vorschau,  Tab Stacking oder den zahlreichen Extensions schwärmen, jedoch will ich abschließend auf die Opera-Link-Funktion verweisen. Herrlich, wenn man ständig zwischen verschiedenen internetfähigen Geräten wechselt!

Natürlich gibt es auch Anlass zur Kritik. Schade ist, dass Opera kein Zotero-Plugin anbietet, Amazon konsequent den Zugang zum Cloud-Dienst verweigert und der Amazon-Webauftritt auch sonst beim Opera ziemlich rumzickt. Glücklicherweise gibt es im Hinblick auf Literaturverwaltungsprogramme und Cloud-Diensten genügend Alternativen. So nutze ich bspw. Diigolet und Dropbox
Insgesamt sind diese Nachteile nur zu einem geringen Teil selbstverschuldet. Vorwerfen muss sich Opera jedoch, die Nutzerzahlen in den letzten zehn Jahren nicht nennenswert gesteigert zu haben.

Letztlich verkommt die Browserdiskussion doch zu einer Frage des Geschmacks und mit welchem System man sich am wohlsten fühlt, daher würde es mich interessieren mit welchem Browser ihr unterwegs seit und was für euch das Besondere daran ist.
Sicher ist: ich werde noch viele hundert Stunden mit dem Opera im Web verbringen.

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